Tanja Suter
Montag, 31. Juli 2017

Hellikon

Slam Poetry (publikumsbezogene live vorgetragene Literatur)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hellikon – helli Ikone oder doch eher dunkli  Mohre
Ned Mohre, aber Morchle - Drü Möhrich im Wappe, oder hochdütsch „Möhren“ – Rüebli?
Rüebli passt zum Aargau. Rüebli send guet, ned nur für s’Büebli.

Was die andere wänd und d’Helliker scho lang händ, das esch Hymne – s’Hellikerlied:
Do gohts ume Buechewald, de Nochber Baselland, s’fründliche Grüesse und de Verglich met em Paradies.

Met Waldmeier, Schlienger und Hasler chonsch do ned witer, Dorfnäme, das esch gschiter.
Vo früehner känn ich au no es paar söttigi Näme, die im Tempel äne, s’Stampfers, s’Tambure, s’Chlore, s’Demmis und s’Demmelis, s’Kasis, s’Schuefritze, und s’Franze.
A de Fasnacht tüend alli tanze und lege uf e Larve, i mein a de Faisse, wie die Donnschtige do heisse.

Sageumwobe esch das Dörfli, met de Wabrighex und em Neulighans, de chont obe abe, het no es paar Löcher grabe. D’Journaliste tüend sich dra erlabe.

Sie händ do zwar keis Schlössli, aber defür s’Rössli, dört chasch eis zwöi drü go zieh, go ha oder go trinke und derbi im Postauto winke.
Met em Postauto chasch of Möhli, Mehli, Maie, so seit me do de Blueme, defür esch e Flor en Schal.

Durlips esch kei dumme Cheib - sondern Fuetter für’s Veh, wo im Winter ned esch of dr Weid.

Wer seit, me sigi do hinterem Moo dehei, a dere Stell, de lüchtet vilicht selber ned ganz hell.
De no lieber hinterem Moo dehei als allei.

D’Helliker send ned nur flissig, sie händ au Kraft, vor allem dr Urs mei, de stosst die Kugele und Stei, sowit wie kei andere Eidgenoss.

Schwizerischi Eidgenossenschaft – oder eifach Schwyz das esch mis Stichwort, do schliesst sich de Kreis, öb Helliker, Fricktaler oder Aargauer, mir send alli eis: Schwizer!