Tanja Suter

Politik

Im Schuljahr 2007/2008 unterrichtete ich an einer Deutschen Schule in Ecuador/Südamerika. Dieses Jahr hat mich vieles aus einem anderen Blickwinkel sehen lassen - auch die Schweiz! Ich lernte Werte wie Sicherheit und Zuverlässigkeit unseres Landes schätzen. Den Erhalt dieser Werte ist Kern meiner politischen Motivation.
Ich vertrete eine bürgerliche Politik - Eigenverantwortung und Freiheit sind mir wichtig.

Aargau der Regionen statt Kanton der Städte - Für ländliche Regionen
Die Zentren gewinnen immer mehr Macht und Einfluss. Durch das neue Raumplanungsgesetz können sich ländliche Regionen kaum mehr entwickeln, ihre Bedingungen verschlechtern sich und finanziell geraten sie unter Druck. Gegen diese Entwicklung setze ich mich ein!

Bildungspolitik
Als Lehrerin ist mir die Bildungspolitik wichtig und vertraut. Meine Anliegen sind:
-Das Bildungsniveau der Volksschule soll erhalten bleiben: Leistung fordern und fördern.
-Wissen ist der Rohstoff der Schweiz - Ziel der Politik muss es sein genügend top Fachleute auszubilden, damit  die Massenrekrutierung aus dem Ausland nicht (mehr) nötig ist.
-Kleine Schulstandorte sollen erhalten bleiben; mehr Übersicht, weniger Gewalt.
-Keine Tagesschulen: Kinder sollen durch ihre Familien betreut und erzogen werden.

Problematik Atomendlager
Die Schweiz ist daran Standorte für Atomendlager auszusuchen. Der Bözberg gehört zu beiden favorisierten Standorten. Immer wieder wird gesagt, dass die Sicherheit oberste Priorität habe. Leider sieht es so aus, als ob bei der Standortauswahl mehr auf eine politische Lösung als auf eine wissenschaftliche Wert gelegt wird. Es ist unverantwortlich unmittelbar beim Wasserschloss der Schweiz Atommüll endlagern zu wolllen. Es scheint mir wichtig, dass wir uns als Fricktaler Bevölkerung mit der Thematik "Atomendlager" auseinandersetzen.

Für soziale Sicherheit – gegen Sozialmissbrauch
Die Sozialversicherungen und Sozialwerke braucht es um den sozialen Frieden in unserem Land aufrecht zu erhalten, doch wie im Privaten gilt auch hier: Eigenverantwortung statt Konsumverhalten.

Landwirtschaft
Wenn ich mich mit Bauern unterhalte, höre ich immer wieder, dass die Vorschriften strenger werden und der administrative Aufwand ständig steigt. Meines Erachtens ist dies falsch. Ich stehe für eine funktionierende und produktive Landwirtschaft ein mit fairen Bedingungen für die Bauern. - Mit der aktuellen Landwirtschaftspolitik des Bundes verkommt der Landwirt zum Landschaftsgärtner und wir werden immer abhängiger vom Ausland!

Einwanderung regulieren
In der Schweiz leben 8,3 Millionen Menschen. Allein im letzten Jahr hat die Bevölkerung um 100'000 Einwohner zugenommen. Die Infrastruktur stösst an ihre Grenzen: vestopfte Strassen (regional und national), mehr Abfall, höherer Energieverbrauch und immer weniger Grünflächen (weniger Landwirtschaftsland) sind das Resultat. Eine total zubetonierte Schweiz ist für mich nicht erstrebenswert; ich möchte, dass meine Heimat landschaftlich erhalten bleibt!
Das Personenfreizügigkeitsabkommen ist zu überdenken, damit wir wieder selber über die Zuwanderung bestimmen können. Die Masseneinwanderungsinitiative vom Februar 2014 ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch um die Zuwanderung wieder regulieren zu können, brauchen wir eine klare Begrenzung!

Neutralität & Unabhängigkeit
Die Schweiz muss sich wieder auf ihre bewährten Werte Neutralität, Unabhängigkeit und Eigenständigkeit besinnen. Ich finde es falsch, wenn wir uns in die Probleme anderer Länder einmischen - In der Aussenpolitik soll sich die Schweiz neutral verhalten, ich bin gegen Auslandeinsätze der Schweizer Armee.
Ein EU-Beitritt kommt für mich niemals in Frage. Es ist wichtig, dass wir unsere Eigenständigkeit bewahren.

Politische Vorstösse